Folgende Biere hatten wir in KW7 in unseren Gläsern. Das Rotbier von den Deiblitzer Braubuam, den Keller Trunk von Ammerndorfer Bier, den Sundowner vom Gräflichen Hofbrauhaus Freising und das Helles Lager vom Ottenbräu. Eine rundum gelungene Verkostungswoche!
Wir wünschen euch einen tollen Wochenstart, viel Spaß beim Lesen unserer Verkostungsberichte und beim stöbern auf unserem Bierblog , sowie ausschließlich tolle Biere in euren Gläsern!
Endlich mal wieder ein Rotbier im Glas! Und das Beste daran, es kommt direkt aus unserer Heimat! Nick und Julian aus Teublitz sind die Deiblitzer Braubuam, einen ausführlichen Brauereibericht wird es in einigen Wochen geben, heute erstmal die Verkostung vom Rotbier!
In unserem Verkostungsglas sehen wir einen, zwischen Kastanienbraun und Bernstein angesiedelten, unfiltrierten Körper mit einer kräftigen, fein- bis mittelproigen Schaumblume. Die haftet auch wunderbar am Glasrand! Es duftet herrlich nach Dunklen Beeren, Dörrobst und einem Hauch Karamell. Die Vorfreude auf den ersten Schluck steigt! Die im Geruch genannten Aromen intensivieren sich im Antrunk sogar noch. Zum Einstieg entwickelt sich auf der Zunge eine zarte Malzsüße, die sich schnell in die fruchtigen Aromen integriert. Jetzt sind auch Karamell und Dörrobst wieder präsent. On-Top gibt es Röstmalzige Noten, die an frisch aus dem Ofen geholte Brotkruste erinnern. Sehr geil! Was gehört noch zu einem Rotbier ? Ganz klar, Hopfenherbe! Diese entwickelt sich zum Ende des Mittelteils hin durchaus gut spürbar, ordnet sich aber der tendenziell etwas unter, so dass die Fruchtigkeit tonangebend bleibt. Gleichzeitig setzt es sich dadurch von den Mainstream-Rotbieren ab, zeigt einen eigenen Charakter und kräftigt den Wiedererkennungswert. Der Körper ist vollmundig, hat Power und wird durch die milde Rezenz zu einem Selbstläufer im Abgang! Hinten raus gibt’s nochmal einen Gruß aller Aromen zum Genießen!
Fazit: Julian und Nick legen uns hier ein echtes Brett in’s Glas! Die Aromen bilden eine Symbiose, sie harmonieren wunderbar, kreieren einen eigenständigen Biercharakter und rufen uns einmal mehr in’s Gedächtnis warum wir diesen Blog betrieben. Wegen geiler Biere wie diesem! Von uns gibt’s eine Turbo-Top Empfehlung für das Rotbier von den Deiblitzer Braumbuam!
Heute sind wir in Mittelfranken bei der Brauerei Ammerndorfer Bier. Hier fließt der Ammerndorfer Keller Trunk, ein Kellerbier/Zwickel in unsere Willybecher. Im Glas präsentiert sich uns ein unfiltriertes, helles bernsteinfarbenes Kellerbier. Bedeckt wird es von einer prächtigen, fein bis mittelporigen und leicht beigen Schaumblume. In der Nase dominieren die malzig, brotigen Noten, dazu gesellen sich feine Hefe und eine dezente süße aus Karamell und Honig.
Der Antrunk ist vollmundig, weich, leicht ölig und mit einer zurückhaltenden Rezenz ausgestattet. Unser Gaumen erfreut sich an erdigen Grundtönen, wobei die süßlichen und leicht röstmalzigen Aromen zusammen mit leicht kräuterigen und dezent bitteren Hopfenaromen eine tolle Balance eingehen! Der mittellange Abgang ist unkompliziert und fängt die Süße mit einer mäßigen Hopfenbitter gekonnt ein, dabei klingt der Keller-Trunk leicht herb und minimal trocken aus.
Fazit: Die Ammerndorfer brauen hier ein rundes, feines und gut süffiges Kellerbier. Das Zusammenspiel von Malz und leichter Hopfenbittere gelingt hier unaufgeregt gut. Zum Wohle auf ein unkompliziertes und gut süffiges Kellerbier!
Kurz bevor die Sonne untergeht, ist der perfekte Zeitpunkt im Schnee und auf den Bergen des Bayerischen Waldes, noch einen Sundowner zu genießen! Genau so heißt das naturtrübe, aus einem Azubi Projekt entstandene Helle vom Hofbräuhaus Freising. Heute haben wir es in der Verkostung!
Goldgelb, blickdicht und mit einer feinporigen Schaumblume kommt das Bier in die Gläser. Fruchtig und Blumig zieht das Bukett in unsere Nasen, wir nehmen sowohl Aprikose und Orange sowie beerige Aromen wahr. Hintergründig meinen wir eine sanfte Hefespur festzustellen. Ein sehr behaglicher Geruch! Der Körper legt uns im Antrunk eine fruchtige Süße auf die Zunge, die Aprikosenaromen gehen etwas zurück, zitrale Noten schieben sich in den Vordergrund und verleihen dem Bier eine schöne Frische! Ab dem Mittelteil vereinen sich fruchtige Aromen mit einer leichten Herbe die eine sanfte Trockenheit erzeugt. Das Malz generiert einen durchaus cremigen Körper, zusammen mit der milden Rezenz ist eine ausgeprägte Süffigkeit garantiert. Hinten raus steigt die Herbe in einer sachten Kurve nach oben und lässt es nicht zu wenig, auch nicht zu viel, trocken ausklingen. Es entsteht die unbedingte Lust noch ein weiteres aufzumachen!
Fazit: Da sagen wir doch Respekt an Azubis und Ausbilder! Der Sundowner ist wirklich ein Brett! Klassisches naturtrübes Helles trifft auf fruchtige, „craftbierige“ Einflüsse. Mandarina Bavaria und Callista harmoniere gut und spielen in genau richtiger Intensität ihr Stärken aus. Wir sprechen eine absolute Probierpflicht für den Sundowner aus!
Heute sind wir mal wieder im niederbayerischen Abensberg bei Robert Neumaier und seiner Ottenbräu. In unsere Willybecher fließt das Helle Lager. Bisher waren alle verkosteten Bier vom Robert absolute Klassiker! Hoffentlich bleibt das auch heute so! Im Glas präsentiert sich uns das Lager mit einer leichten Trübung (was gibt es besseres!?) und goldgelb leuchtend. Gekrönt wird es von einer außerordentlich voluminösen, cremigen, extrem standfesten und schneeweißen Schaumkrone. In der Nase vernehmen wir angenehm malzige Getreidenoten und eine feine grasig, würzige Note.
Im vollmundigen Antrunk dominieren ganz klar die malzigen Aromen und die Rezenz ist dabei eher zurückhaltend aber dennoch gut erfrischend und dadurch super süffig. Dieses Lager besitzt ein rundes, fast schon leicht cremiges Mundgefühl. Unser Gaumen freut sich über süßliche Malzaromen, verbunden mit einen Hauch Honig und zum Ausgleich werden Hopfenaromen die uns feine florale Noten, leicht würzige Noten und auch feinherbe bis minimal bittere Noten aufbieten! Der Abgang ist für ein helles Lager durchaus ausdrucksstark, langanhaltend und klingt super feinherb und leicht trocken aus.
Fazit: Super interessante helle Lagervariante die uns der gute Robert hier ins Glas zaubert! Alles Andere als langweilig. Ein tolles Lager mit den von uns so geliebten Ecken und Kanten! Dennoch gut ausgewogen, cremig und herrlich floral! Da gibt es von uns nur eine Ansage: Probierpflicht!
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