In KW10 hat die Zeit aufgrund der Veröffentlichung unseres Brauereiberichtes über den Mayerbräu in Gleißenberg nur zur Verkostung von drei Bieren gereicht. Am Start waren das Leichte Helle vom Haderner Bräu in München, ein Weissbier vom Schönramer und das Rauchbier der Brauerei Spezial in Bamberg.
Wir wünschen euch einen tollen Wochenstart, viel Spaß beim Lesen unserer Verkostungsberichte und beim stöbern auf unserem Bierblog , sowie ausschließlich tolle Biere in euren Gläsern!
Eigentlich kein Geheimtipp mehr und dennoch vielen Bierfans außerhalb Münchens noch nicht bekannt, ist der Haderner Bräu. Genau das wollen wir ändern und die Botschaft der Bio Biere von Marta und Thomas in die Welt hinaustragen. Heute verkosten wir das Leichte Helle.
In’s Glas kommt das naturtrübe Leichte mit einem leuchtend orangen Farbton und einer gemischtporigen Schaumblume. Das kräftige Bukett offenbart fruchtige, blumige und Hopfige Aromen. Aprikose, Apfel aber auch etwas kräutrig herb kommt es daher. Im Antrunk legt sich diese Aromen Spektrum auch auf die Zunge, die fruchtige Intensität geht nun etwas runter, die Herbe schiebt sich dafür vom Start des Antrunks weg in den Vordergrund. Die entstehende Trockenheit in Verbindung mit den Kräuteraromen harmoniert wunderbar mit den nun aus dem Hintergrund supportenden Fruchtnoten. Der Körper besitzt für ein Leichtes Bier durchaus Vollmundigkeit, die Karbonisierung sorgt für ein sanftes prickeln das sich zum Abgang hin noch etwas verstärkt. Der verläuft dann schön Smooth und hinterlässt einen Mix aus Herbe und Fruchtiger Süße.
Fazit: Sehr gutes Leichtes Bier vom Haderner Bräu. Interessantes Aromenspiel in dem Herbe und Fruchtigkeit schön harmonieren. Kein Schüttbier, sondern eine Leichtes Helles zu besonderen Momenten, garantiert mit Genussfaktor! Klare Empfehlung von uns!
Heute verkosten wir ein klassisches Hefeweissbier. Dazu sind wir wieder im oberbayerischen Landkreis Traunstein, genauer gesagt in Schönram. Hier braut die Private Landbrauerei Schönram unter anderem Ihr Weissbier! Im Weissbierstutzen präsentiert es sich wunderbar hefetrüb und in einem dunklen Orangeton bis bersteinfarben! Gekrönt wird es im wahrsten Sinne des Wortes von einer prächtigen, cremigen und leicht beigen Schaumkrone.
In der Nase vernehmen wir ein breites Bouquet nach hefefruchtigen Aromen, Gewürznelke, Muskatblüte, eine Hauch Vanille und reifen Bananen. Der Antrunk ist herrlich vollmundig aber nicht zu schwer, des weiteren ist er mit einer tollen Frische in Form von feinperliger leicht spritziger Rezenz ausgestattet. Das Mundgefühl wird von einer spritzigen und zugleich samtigen Cremigkeit geschmeichelt.
Unser Gaumen erfreut sich grundsätzlich an einem harmonischen und gut ausbalancierten Körper zwischen zarter Süße und einer guten Portion Würze. Wobei die Würzigkeit unterm Strich leicht präsenter daherkommt! Der Abgang ist durchaus langanhaltend mit einer dezenten aber vorhandenen Hopfenbittere und klingt leicht herb und trocken aus. Da bleibt der wiederholte Griff zum Glas nicht lange aus!
Fazit: Die Familie Oberlindober braut hier ein klasse Hefeweissbier, welches die besten Weissbierattribute in sich vereint! Zarte Süße, fruchtige Hefe und eine gute Portion Würzigkeit gehen hier Hand in Hand! Absolute Probierpflicht! Top Empfehlung nach Oberbayern für dieses klasse Hefeweissbier!
Bamberg in Oberfranken, hier braut die Brauerei Spezial Ihr Märzen Rauchbier ein. In einem dunklen Kastanienbraun mit leicht rötlichen Reflexen und nahezu blank filtriert, so präsentiert sich uns das Märzen im Willybecher. Gekrönt wird es von einer prächtigen, feinporigen und leicht bräunlichen Schaumblume. In die Nase schießen uns schon während des Einschenkens kräftige Rauchmalzaromen, welche an ein Gselchts (Geräuchertes) erinnern! Der Antrunk ist vollmundig, dennoch äußerst weich, ja fast schon mild und mit einer zurückhaltenden Rezenz ausgestattet. Somit kommt das Märzen Rauchbier gut süffig daher.
Neben dem Rauchmalzaroma melden sich am Gaumen außerdem noch feine Kaffee und minimale Karamellnoten. Der Körper des Bieres ist aber insgesamt unerwartet schlank und mild. Der Hopfen hält sich hierbei ganz klar in der zweiten Reihe auf und ist dabei nur minimal präsent. Der leicht trockene Abgang ist für unseren Geschmack fast etwas zu mild und unaufgeregt, hier könnte etwas mehr Power kommen.
Fazit: Gutes Märzen Rauchbier der Brauerei Spezial, aber deutlich milder als das wahrscheinlich bekanntere Schlenkerla. Für „Anfänger“ ist das Märzen Rauchbier der Brauerei Spezial für den Einstieg in die Rauchbierriege eine richtig gute Wahl!
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