In KW9 waren wir ausschließlich in der Landeshauptstadt unserer Freistaates unterwegs. Vier Biere aus München flossen in unsere Gläser, darunter waren erneut drei Alkoholfreie mit am Start. Keine Angst, wir schwenken nicht grundsätzlich auf Biere ohne Alkohol um. Doch die Nachfrage steigt, dem wollen wir gerecht werden und gerade jetzt vor dem Frühling vermehrt ein paar Alkoholfreie und auch Alkoholreduzierte Biere mit in die Tests hineinnehmen. Diesmal am Start waren das Paulaner Hefe-Weißbier Alkoholfrei, ein Weissbier vom Augustiner-Bräu, ein Alkoholfreies Helles vom Spaten und das Alkoholfreie Weizen vom Wunderbraeu.
Wir wünschen euch einen tollen Wochenstart, viel Spaß beim Lesen unserer Verkostungsberichte und beim stöbern auf unserem Bierblog , sowie ausschließlich tolle Biere in euren Gläsern!
Nachdem wir bereits am Mittwoch das Spaten Alkoholfrei im Glas hatten, geht’s heute mit Geschichten aus dem Paulaner Garten weiter. Wir verkosten das Paulaner Alkoholfreie Hefe-Weißbier.
Im Stutzen landet das Fernseh-Bier in einer orangenen Farbe, es ist blickdicht hefetrüb und wir von einer cremigen Schaumblume bedeckt. Die bringt eine wirklich ordentliche Standfestigkeit mit. Daraus empor steigen eine intensive Malzsüße sowie deutlich maischige Aromen. Hintergründig haben wir es dezent fruchtig mit leicht bananigen Aromen und etwas nelkige Würze. Der Antrunk gestaltet sich hier kaum anders. Auch hier steigen wir süß ein und die Intensität der Süße geht mit dem Verlauf der Verkostung noch weiter nach oben. Die Bananennoten bleiben weiterhin vorhanden, ebenso die Nelke. Dazu gibt etwas Getreidearomen. Der Hopfen bleibt stiltypisch im Hintergrund, ist aber sanft wahrnehmbar. Der Körper ist cremig, die Rezenz mild, der Abgang smooth. Im Nachhall haben wir hauptsächlich die Süße, hier fehlt es an Tiefgang.
Fazit: Nanu, hatten wir das nicht erst letzte Woche verkostete ? Halt, nein, es war das Öttinger Alkoholfreie Weißbier. Mit dem Paulaner Hefe-Weißbier Alkoholfrei haben wir fast eine exakte Kopie des Öttinger im Mund. Deswegen gibt’s heute den exakt selben Schlusssatz: „Stabiles Alkoholfreies Weissbier. Sicher kein Highlight, dafür ist die Süße einfach zu dominant und das Aromenspektrum zu flach. Verstecken muss es sich aber auch nicht!“ Crazy.
Heute fließt mal wieder ein Hefe-Weissbier in unsere Stutzen. Es stammt aus der ältesten Brauerei Münchens. Von der 1328 gegründeten Augustiner-Bräu verkosten wir heute das Augustiner Weissbier! Im Stutzen präsentiert es sich uns herrlich hefetrüb und leuchtend goldgelb bis leicht bernsteinfarben. Gekrönt wird es von einer außerordentlich prächtigen, cremigen und minimal beigen Schaumkrone mit beeindruckender Stabilität! In der Nase vernehmen wir frische hefefruchtige Aromen nach reifen Bananen, leichte Nelkennoten, ein Hauch feiner Vanille und dezente Malzaromen!
Der Antrunk ist vollmundig, weich, absolut rund und mit einer zurückhaltenden Rezenz ausgestattet. Das Weissbier hat ein super cremiges und harmonisches Mundgefühl! Der Gaumen erfreut sich an Aromen von Banane, Gewürznelke und aus der zweiten Reihe grüßt eine angenehme Malzsüße. Das Ganze wird von einer dezenten Säure gekonnt aufgelockert und sorgt für die nötige Frische! Der Abgang ist schön mild, fruchtig, mit feiner Hefenote und leicht süßlichem Nachhall!
Fazit: Die Macher vom Augustiner brauen hier ein ehrliches, traditionelles und nahezu perfekt ausbalanciertes Hefeweissbier ohne große Experimente! Ein Weissbier an dem alle, vom Experten bis zum Gelegenheitsgenießer ihre Freude haben werden! Probierpflicht! Top Empfehlung von uns BavarianBeerDudes!
Wir sind eingefleischte Fans kleiner und mittelständischer Brauereien, daran geht nix vorbei. Verkosten tun wir jedoch alles was uns zwischen die Finger kommt, auch Massenbiere. Ein solches fließt heute in die Gläser. Aus unserer Landeshauptstadt München probieren wir das Spaten Alkoholfrei!
Hellgolden und blank filtriert kommt es aus der Flasche, eine zum größten Teil feinporige Schaumblume bildet sich obenauf, verschwindet jedoch auch relativ schnell wieder, nicht ganz, aber viel bleibt nicht. Aus dem Bukett ziehen deutlich getreidige und leicht maischige Aromen mit einer milden Süße in unsere Nase. Der Antrunk startet in genau gleicher Weise, jedoch wird es deutlich süßer als noch im Geruch, die Getreidenoten sind weiterhin vorhanden. Im Mittelteil schiebt sich eine kräutrige Hopfenherbe dazwischen. Begleitet wird das alles von einer fast schon metallisch wirkenden Säure, die rührt vermutlich vom Hopfenextrakt her. Gottseidank ist sie nicht zu arg präsent, so könnte man sie gerade noch als „Frische erzeugend“ bewerten. Der Abgang verläuft wirklich tip-top und löscht den Durst. Hinten raus schmecken wir primär die Malzsüße und sekundär die Hopfenaromen.
Fazit: Jo, kann man schon mal machen, der Bringer ist es aber nicht . Um dauerhaft Einzug in unsere Bierkühlschränke zu halten, reicht es bei weitem nicht. Wer’s gern etwas Süßer hat kann hier gerne mal zugreifen!
Heute fließt ein weiteres Bier der Wunderdrinks, München in unsere Weissbierstutzen. Wir kommen zum Weizen alkoholfrei! Im Glas präsentiert sich uns ein hefetrübes und orangegold leuchtendes Weissbier. Gekrönt wird es von einer prächtigen, absolut standfesten, cremigen und schneeweißen Schaumkrone.
In der Nase vernehmen wir eine feine Malzbasis die von leicht fruchtigen Hefearoma und floralen Hopfennote unterstützt wird. Der Antrunk ist super erfrischend, weich und für ein alkoholfreies durchaus vollmundig. Die feine Karbonisierung trägt sehr gut zum frischen Tatsch bei. Der Gaumen wird von einer minimal süßlichen Malzgrundlage, einer cremigen und leicht fruchtigen Hefenote und einem dezenten Einsatz von Aromahopfen verwöhnt! Der Abgang ist durchaus langanhaltend und klingt leicht feinherb aus. Da wird nicht lange auf den nächsten Schluck gewartet!
Fazit: Die WunderBräu aus München lässt hier ein gut erfrischendes und aromatisches alkoholfreies Weissbier brauen! Nicht weit weg von einem „normalen“ Hefeweissbier. Dafür gibt es von uns ein Empfehlung!
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