BavarianBeerDudes – Der bayerische Bierblog
Doldenbock

Biertests KW 2 / 2021

in der KW2 hatten wir passend zur Jahreszeit den hervorragenden Dolden Bock vom Riedenburger Brauhaus. Außerdem verkosteten wir den Schwarzen Pandur von Rhanerbräu, in der Brauerei waren wir in dieser Woche auch zu Besuch, einen ausführlichen Bericht gibt es im Februar im Blog! Den Abschluss machten das Helle von der Schlossbrauerei Maxlrain und das dunkle Bier der Schlossbrauerei Naabeck.

Viel Spass beim lesen!

Dolden Bock vom Riedenburger Brauhaus

Vom Riedenburger Brauhaus kredenzen wir uns heute den hopfengestopften, obergärigen “Dolden Bock”. Der Schaum ist mittelporig, fest und hoch. Kleine Gipfel überragen das Glas für eine relativ lange Zeit, auch am Rand bleibt viel davon haften.

Das Bier ist kastanienbraun und blickdicht getrübt. Der Geruch ist exzellent, intensive hopfige, hefige und fruchtige Noten von Aprikose, Beeren und Banane prägen das Bukett. Der Antrunk zeigt sich hefig und hopfen-würzig mit einer leichten Säure. Im Mitteteil macht sich eine tolle Bittere rund um die Zunge bemerkbar.

Die Rezenz ist zurückhaltend, der Körper für einen Doppelbock relativ schlank. Der Nachtrunk ist wärmend alkoholisch, die 7,9% vol. machen sich jetzt bemerkbar. Eine Gewissen Trockenheit schreit nach dem nächsten Schluck.

Dieser Bock unterscheidet sich definitiv von allen bereits von uns verkosteten Bieren gleicher Gattung. Gerade Weissbier- und IPA Fans wird dieser Bock gefallen! Wir fanden ihn jedenfalls grandios!

Biersorte: Bockbier
Alkoholgehalt: 7,9% vol.
Brauerei: Riedenburger Brauhaus, Riedenburg

Schwarzer Pandur von Rhanerbräu

Rhan in der der Oberpfalz, hier verkosten wir den „Schwarzer Pandur“, ein dunkles Hefeweissbier der Rhaner Bier. Im Stutzen haben wir ein mahagonifarbenes, hefetrübes Weissbier mit einer festen, feinporigen, leicht bräunlichen und cremigen Blume.

In der Nase vernehmen wir leichte Aromen von Röstmalz und reifen Bananen. Der Antrunk ist vollmundig, malzig und würzig, im Hintergrund schwingen eine leichte Malzsüße und Karamellnoten mit. Die Rezenz ist angenehm, zurückhaltend, sie macht dieses Weissbier gut süffig. Im Abgang fruchtig, frisch, mischt sich zum Schluss eine leichte Hopfenbittere unter die fruchtig, malzigen Noten.

Alles in Allem, bekommt man in Rhan ein interessantes, eher fruchtig-frisches dunkles Weissbier, das man als Bierliebhaber mal probieren sollte…

Biersorte: dunkles Weissbier
Alkoholgehalt: 5,2% vol.
Brauerei: Rhanerbräu, Rhan/Schönthal

Naabecker Dunkel von der Schlossbrauerei Naabeck

Naabeck bei Schwandorf in der Oberpfalz, hier verkosten wir das Naabecker Dunkel.
Ein mahagonifarbenes, leicht rötlich schimmerndes Dunkles liegt im Willybecher, es ist von einer festen, fein- bis mittelporigen Blume bedeckt.

Im Geruch finden wir Aromen von Röstmalz und eine leichte Süße vor. Im Antrunk ist es überraschend schlank, mit Noten von Bitterschokolade, Röstmalz und Spuren von Karamell. Die Rezenz ist weitgehend zurückhaltend und somit gut süffig. Im Mittelteil meldet sich eine sanfte Restsüße, bevor es von einer angenehmen Hopfenbittere abgelöst wird.

Insgesamt mild und gut ausgewogen, perfekt für jene, die sich nicht ganz zwischen Dunkel und Hell entscheiden können!

Biersorte: Dunkles Bier
Alkoholgehalt: 5,1 % vol.
Brauerei: Schlossbrauerei Naabeck

Helles von der Schlossbrauerei Maxlrain

Von der Schlossbrauerei Maxlrain in Oberbayern verkosten wir den “Maxl”, ein Helles Bier mit 5,1% vol. Alkoholgehalt. Eine hell-goldene und glänzende Farbe vereint mit einer feinporigen Schaumkrone erwartet uns im Willybecher.

Der Geruch im allgemeinen ist recht dezent, Getreide- und Hopfennoten sind da, allerdings zurückhaltend. Auch die geschmackliche Intensität ist eher leichterer Natur. So richtig in den Vordergrund will sich unserer Ansicht nach keine der Zutaten spielen, auch wenn die hopfigen Noten überwiegen. Im Fussball würde man sagen “spielbestimmend ohne zwingend zu sein”.

Passend dazu besitzt es einen schlanken Körper und eine feinperlige Rezenz. Auch der Abgang bleibt mild, eine Bittere ist kaum zu vernehmen. Süffig ist es aber allemal! Persönlich fehlt uns definitiv etwas die Kernigkeit bei diesem Bier, ist halt Geschmackssache! Für Freunde leichter und schlanker Biere können wir es aber durchaus empfehlen!

Was wir noch dazu sagen möchten: Auf der Homepage der Brauerei wird das Bier ebenfalls als “mild und Schlank” im Geschmack beschrieben, diese Beschreibung trifft es exakt!

Biersorte: Helles
Alkoholgehalt: 5,1 % vol.
Brauerei: Schlossbrauerei Maxlrain, Maxlrain

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