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Biertests KW 37 / 2026

Folgende drei Biere haben wir in der KW37 verkostet. Von der Privatbrauerei Stöttner gab’s den Schwarzen Pfaff, von der Klosterbrauerei Kemnath das Sommerbier und vom Lindenbräu durften wir das Tennen Hell probieren.

Wir wünschen euch einen tollen Wochenstart, viel Spaß beim Lesen unserer Verkostungsberichte und beim stöbern auf unserem Bierblog , sowie ausschließlich tolle Biere in euren Gläsern!

Schwarzer Pfaff von der Brauerei Stöttner

Im Niederbayerischen Pfaffenberg beheimatet, ist es die Brauerei Stöttner von der wir heute ein Schwarzbier probieren. Genannt „Schwarzer Pfaff – Ein Schwarzbier der Extraklasse“

Relativ Schwarz schaut es dann auch im Glas aus, ein minimaler Lichteinfall lässt sich aber noch feststellen. Verziert wird das Bier von einer grobporigen beigen Schaumblume. Hält man die Nase über das Bier sind es hauptsächlich Malz- und Röstaromen, die gleichzeitig eine Touch von Kaffee und einen Hauch von Schokolade mitbringen. Der Antrunk legt uns die röstigen Aromen aus dem Geruch dann auch direkt auf die Zunge. Dort stellen wir auf’s Neue eine sanfte schokoladige Süße fest. Der Mittelteil bringt dann noch mehr Action in’s Spiel Denn es wird jetzt durchaus knackig Herb und Kantig, Richtung Abgang geht die Intensität weiter nach oben. Das Bier wirkt jetzt äußerst vollmundig, die Rezenz prickelt schön auf der Zunge. Im Angang verbleibt eine durstanregende Herbe in Verbindung mit röstigen Aromen, aber auch die Malzsüße scheint noch leicht durch.

Fazit: Dieses Bier hat Charakter, Ecken und Kanten! Und genau deswegen genießt es unsere vollste Zuneigung. Keine Massenware, keine Industriebier, sondern Handwerk mitten aus Bayern! Das ist Bier das wir wollen! Klare Empfehlung von uns, a Stöttner geht immer!

Martin, BavarianBeerDudes
BiersorteSchwarzbier
Alkoholgehalt5,5 % vol.
Verhältnis Malz <-> Hopfen (Skala 1-10)Malz (5,5) / Hopfen (4,5)
BrauereiPrivatbrauerei Stöttner, Mallersdorf-Pfaffenberg

Sommerbier von der Klosterbrauerei Kemnath

Heute sind wir im oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth, bei der Klosterbrauerei Kemnath. Hier verkosten wir heute das Kemnather Sommerbier, ein saisonales helles Vollbier! Im Willybecher präsentiert sich uns ein naturtrübes, orangegold leuchtendes Saisonbier. Gekrönt wir es von einer außergewöhnlich prächtigen, cremigen und schneeweißen Schaumkrone. In der Nase macht sich sofort der Sommer bemerkbar. Herrliche florale und zitrusfrische Hopfenaromen ziehen in erster Linie in die Nase ein. Hintergründig gesellt sich helles Malz und ein feiner Hauch Honig dazu.

Der Antrunk ist super vollmundig, frisch und mit einer feinperligen erfrischenden Rezenz ausgestattet. Auch am Gaumen melden sich zuerst die floralen und leicht fruchtigen Hopfenaromen wieder, die verwendeten Sorten Herkules, Tradition und Mittelfrüh machen eine guten Job. Auch hier unterstützt ein feines helles Malzbett und eine leichte Süße. Dazu kommt eine dezente würzige Note und eine gut eingebundene Bittere, die sich aber eher im Hintergrund aufhält und für eine gute Balance sorgt. Der Abgang ist mittellang und klingt leicht trocken und dezent feinherb aus.

Fazit: Ein tolles unkompliziertes helles Sommerbier: frisch, floral, leicht zitrisch, angenehm feinherb und super süffig! Wir BavarianBeerDudes sind überzeugt und sprechen eine klare Empfehlung aus!

Unbedingt probieren!

Christian, BavarianBeerDudes

Lindenbräu Tennen Hell

Im oberfränkischen Landkreis Forchheim, liegt Gräfenberg! Hier ist die Lindenbräu zuhause und braut unter anderem das Tennen Hell! Das besondere daran, das Malz kommt aus der eigenen Tennenmälzerei! Im Willybecher präsentiert es sich uns nahezu klar und leuchtend Goldgelb. Gekrönt wird es von einer prächtigen, feinporigen und schneeweißen Schaumkrone. In der Nase vernehmen wir dezentes Getreide und Malz, dazu gesellen sich frische Kräuter und leichte Grasnoten.Der Antrunk ist angenehm weich, vollmundig, leicht cremig und ist mit einer zurückhaltenden Rezenz ausgestattet.

Am Gaumen treffen helles Malz, leichte Honignoten und feiner Biskuit aufeinander. Um das Ganze nicht zu süß daherkommen zu lassen, sorgt eine super eingebundene Hopfenwürze für eine tolle Balance. Der Abgang ist mittellang, leicht würzig und klingt leicht trocken aus. Da lässt der nächste Schluck nicht lange auf sich warten.

Fazit: Ein ehrliches, charaktervolles fränkisches Helles. Besonders toll ist der eigenständige Charakter durch das eigene Tennenmalz. Gerade die gute Balance zwischen Malz und dezenter Hopfung machen den Reiz aus. Da gibt es von uns BavarianBeerDudes ein klares Daumen-Hoch!

Christian, BavarianBeerDudes
BiersorteHelles
Alkoholgehalt4,8 % vol.
Verhältnis Malz <-> Hopfen (Skala 1-10)Malz (6) / Hefe (1) / Hopfen (3)
BrauereiLindenbräu, Gräfenberg


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