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Biertests KW 6 / 2022

vier absolute Top-Biere bescherte uns die KW6! Aus Oberbayern hatten wir das Export Hell vom Bräu im Moos aus Tüßling im Glas. Ein weiteres hervorragendes Helles kommt aus der Brauerei Berghammer. Zwei Spezialitätenbiere rundeten die Woche schließlich ab. Von Schwester Doris aus der Klosterbrauerei Mallersdorf verkosteten wir einen süffigen Hellen Bock und von BroBier Brewing aus Reckendorf in Oberfranken versüßte und ein Fränkisches Rotbier die Verkostungswoche.

Viel Spass beim lesen unserer Verkostungsberichte!

Bräu im Moos Export Hell

Von der Brauerei Bräu im Moos Tüßling haben wir heute das Export Hell in der Verkostung. In der Farbe haben wir ein helles Gold, die Schaumblume ist extrem feinporig und bildet sehr lange eine mehr als Fingerdicke, wolkige Schicht auf dem flüssigen Gold. Eine wunderschöne Perlage sucht sich ihren Weg an die Oberfläche. Der Geruch ist malzig geprägt mit einer feinen Süße, wir finden aber auch durchaus hopfige und grasige Noten. Das Bukett verspricht also einiges!

Und der Antrunk bestätig dies! Die Rezenz ist mild, ein vollmundiger, würziger und kräftiger Export-Körper mit hoher Drinkability tut sich hervor. Anfänglich dominiert vom Malz, gesellen sich im Mittelteil milde, feinherbe Hopfennoten dazu und generieren eine überzeugen Balance aus Malz- und Hopfen mit hoher Süffigkeit. Entsprechend locker und ohne Widerstand rutscht das Bier die Kehle hinab. Es verbleiben milde Noten die dem Mittelteil des Bieres entsprechen.

Insgesamt ein sehr rundes Export vom Bräu im Moos aus Oberbayern, Respekt und weiter so!

Biersorte: Export
Alkoholgehalt: 5,3%
Brauerei: Bräu im Moos, Tüßling


Berghammer Helles

Altgold glänzend mit einer leichten Trübung und bedeckt von einer prächtigen, fein bis mittelporigen Blume, präsentiert sich das Helle von der Brauerei Berghammer im Willybecher. In die Nase steigen uns würzige, feinmalzige und leicht hopfige Noten. Der Antrunk ist mild, durchaus vollmundig, fruchtig frisch, zugleich leicht würzig und mit einer eher zurückhaltenden Rezenz ausgestattet. Grasig, blumiger Hopfen rundet dieses herrliche Helle sehr schön ab.

Das für ein Helles mit staatlichen 5,6 % vol. ausgestattete Bier ist äußerst süffig. Bevor es im Abgang schön hopfig und leicht trocken die Kehle durchläuft, vernehmen wir überraschende Aromen von grünem Apfel, welche diese Helle zu etwas besonderem macht! Alles in Allem eine klare Empfehlung unsererseits und ein weiterer Beweis, wie herrlich einzigartig ein Bier im Gegensatz zum Einheitsbrei der sogenannten „Fernsehbrauereien“ sein kann! Respekt nach Oberndorf!

Biersorte: Helles
Alkoholgehalt: 5,6% Vol.
Brauerei: Berghammer, Oberndorf

Fränkisches Rotbier von BroBier Brewing

Wir verkosten das Rotbier von BroBier Brewing aus Reckendorf in Oberfranken! Die Farbe geht Richtung Bernstein mit rötlichen Reflexen. Die Schaumkrone ist feinporig, voluminös, in der Mitte cremig, standhaft und bleibt bis zum Ende in einer signifikanten Menge vorhanden! Im Bukett haben wir Aromen von Karamell, Toffifee und Rosinen, unterstützt von einer fein-fruchtigen und beerigen Säure die ein schönes Gefühl von Frische und heimatlichen Wäldern erwachen lässt.

Der Antrunk kommt mit einem würzig-süffigen und nicht zu vollmundigen Textur wie man es z.B. von den meisten Dunklen kennt. Die Rezenz ist passend zurückhaltend, die Aromen erinnern an Cookie Dough begleitet von schwereren malzigen Noten sowie fruchtigen Beeren. Das alles erzeugt einen sinnigen Geschmackscocktail! Der Abgang hinterlässt eine Portion Trockenheit sowie Aromen die denen des Antrunks entsprechen! Ich als Oberpfälzer habe 10 Jahre als Entwicklungshelfer 🙂 in Franken gearbeitet und dort viele Rotbiere probiert. Mit dieser eigenen Erfahrung möchte ich sagen: Das Rotbier von BroBier ist das Beste das ich jemals getrunken habe!Absolute Empfehlung von uns und mit Sicherheit die Nr. 1 aller verkosteten Rotbiere seit Beginn unserer Blogs!

Biersorte: Rotbier
Alkoholgehalt: 4,7% Vol.
Brauerei: BroBier Brewing, Reckendorf

Heller Bock von der Klosterbrauerei Mallersdorf

Goldgelb leuchtend und naturtrüb präsentiert sich der helle Bock vom Kloster Mallersdorf im Willybecher. Gekrönt wird er von einer grandiosen, feinporigen, leicht sämigen und schneeweißen Krone. In die Nase steigen uns feine Malznoten und ein überwältigendes Honigaroma. Im Antrunk ist dieser Bock vollmundig, nahezu perfekt ausbalanciert zwischen süß und bitter!

Der Hopfen ist sehr schön eingebunden und bei jedem Schluck mit einer langen Nachhall stehts präsent.Jeder Schluck wird durch anhaftenden Schaum am Glas markiert – perfekte Blume! Die Rezenz ist dabei eher zurückhaltend, dadurch ist dieser Bock brutal süffig, Achtung Bock mit 6,7% vol. (Hinterfotzig!) Klasse helles Bockbier, hat alles was man sich wünscht!

Gratulation nach Mallersdorf zu Schwester Doris mit einer absoluten Empfehlung der BavarianBeerDudes!

Biersorte: Bock
Alkoholgehalt: 6,7% Vol.
Brauerei: Klosterbrauerei Mallersdorf

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