Auch in KW20 waren wir wieder mit sehr guten Bieren gesegnet, ob unerwarteter Geschmack oder Alkoholfreie die schon kaum mehr von alkoholhaltigen Bier zu unterscheiden sind, es war einiges drin in KW20. In der Verkostung hatten wir das Weißbier vom Bräu z’Loh aus Dorfen in Oberbayern, ebenfalls aus Oberbayern gab’s das Pils vom Schönramer. Niederbayern war mit dem nagelneuen Alkoholfreien Hellen vom Falter in Regen vertreten. Den Abschluss machte Rosa’s Fest-Märzen von der Brauerei Gebr. Bucher aus Günzburg in Schwaben.
Wir wünschen euch einen tollen Wochenstart, viel Spaß beim Lesen unserer Verkostungsberichte und beim stöbern auf unserem Bierblog , sowie ausschließlich tolle Biere in euren Gläsern!
Heute dürfen wir erneut ein Bier vom Bräu z‘Loh aus Dorfen in Oberbayern probieren.. Aktuell einer unserer „Hidden Champions“ in der Bayerischen Brauereilandschaft.
In‘s Glas kommt es schön naturtrüb in einem satten Honigfarbton mit cremiger, stabiler Schaumkrone. In der Nase zeigen sich sofort klassische Weißbiernoten von Banane, etwas Nelke und frischer Hefe, begleitet von einem angenehm brotigen Malzkörper. Der Antrunk ist wirklich sehr weich und süffig, dazu kommt eine feine Malzsüße, bevor sich die typische Hefewürze, eine präsente Fruchtigkeit und tatsächlich auch eine gut wahrnehmbare Hopfenherbe entfalten. Die Rezenz ist lebendig, aber nicht zu spritzig, wodurch das Bier sehr rund und angenehm trinkbar bleibt. Im Abgang zeigt sich das Weißbier mild, würzig, weich und wunderbar traditionell!
Fazit: Wir haben hier ein ehrliches, bayerisches Weißbier mit viel Charakter und hoher Trinkfreude! Somit gibt’s eine klare Empfehlung von uns!
Heute verkosten wir ein weiters Bier der oberbayerischen Privaten Landbrauerei Schönram. In unsere Pilstulpe fließt heute das vielfach ausgezeichnete Pils (Zuletzt 2025 beim European Beer Star mit Gold). Im Glas präsentiert sich uns das Pils glanzfein und strahlend hellgelb. Gekrönt wird es von einer äußerst prächtigen, cremigen, extrem langlebigen und schneeweißen Schaumkrone. Unsere Nase vernimmt einen feinen Malzkörper und eine gute Portion blumiger Hopfenaromen.
Der Antrunk besitzt einen schlanken Körper, ist erfrischend spritzig und sehr gut trinkbar. Am Gaumen haben wir ein kurze dezente Malzsüße, welche sobald in eine elegante, aromatische Hopfenbittere mit Noten von Kräutern, Zitrus, Rosen und leicht würzigen Nuancen übergeht. Der Abgang ist langanhaltend, sauber und feinherb mit einer eleganter Hopfenbittere, die Lust auf mehr macht.
Fazit: Da kann man den Juroren des European Beer Star nur beipflichten! Das Schönramer Pils ist ein klassisches, hervorragend gebrautes bayerisches Pils: Sehr klar, präzise, aromatisch, erfrischend und schön ausgewogen. Dazu super angenehm bitter! Was will man mehr? Top Empfehlung mit Probierpflicht!
Manchmal sind die Erwartungen an ein Produkt besonders hoch! Beim Bier trifft das grundsätzlich zu wenn es vom Falter aus Regen kommt! wir testen heute das nagelneue Alkoholfreie Helle!
Das hellgoldene, filtrierte Bier trumpft im Geruch mit ordentlich präsenten Malz- und Getreidearomen auf! Und da ist noch etwas ziemlich aromatisches, ein sehr feiner Hauch von Räucherschinken liegt in der Luft! Edel und ziemlich überragend! Der Antrunk fetzt dir erstmal ein Bier in den Mund von dem du kaum merkst ob nun Alkohol drin ist oder nicht. Das Getreide ist prägnant vorhanden, eine Süße ist aber kaum wahrnehmbar, dass ist deswegen top, weil viele Brauereien den „Alkoholfrei-Geschmack“ hinter einer überbordenden Süße verstecken. Der Falter hat das scheinbar nicht nötig, wie sie es lösen wissen wir zwar ziemlich sicher, ist aber egal, der Geschmack ist einfach sehr sehr nah an „normalen“ Bier dran! Die Rezenz bleibt zurückhaltend, der Körper vollmundig würzig, der Abgang eine Wucht! Hinten raus schmeckt es ebenfalls kaum nach Alkoholfrei, sondern einfach nach Bier!
Fazit: Mit dieser Leistung positioniert sich das Falter klar in der Spitzengruppe der Alkoholfreien. Von uns gibt‘s eine absolute Top Empfehlung!
Heute sind wir im schwäbischen Günzburg und verkosten von der Radbrauerei Rosa´s Fest-Märzen. Das Märzen kommt mit 5,5 vol. % Alkohol ins Glas und präsentiert sich uns in einem kräftigen Strohgold und mit einer leichten Trübung. Gekrönt wir es von einer ordentlichen, feinporigen und schneeweißen Schaumkrone. In der Nase vernehmen wir zuerst malzige Aromen, dazu gesellen sich leichte fruchtige Noten wie Birne und hinten dran hängt sich noch ein Hauch Kräuterwürze.
Der Antrunk ist vollmundig, dennoch weich und rund. Die Rezenz ist dabei feinperlig. Am Gaumen zeigen sich feines Karamell, Brotkruste und eine dezente Fruchtigkeit. Die Hopfung bleibt moderat und bringt eine sanfte, leicht harzige Bittere, die das Märzen ausgewogen und sehr süffig machen mit. Der Abgang ist durchaus langanhaltend und klingt malzig, feinherb und leicht trocken aus.
Fazit: Die Schwaben brauen hier ein sauberes, malzbetontes, kellertrübes und gut süffiges Festmärzen. Ein geselliges und sehr schön ausgewogenes Märzen. Uns hat es wunderbar geschmeckt, lasst uns gerne Eure Meinung in den Kommentaren da!
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